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KraussMaffei Automation

Erfolgsrezept automatisierte Produktion

Erfolgsrezept automatisierte Produktion

Der Kunde:

Die C+M Utescheny GmbH ist spezialisiert auf die Herstellung von Kunststoff-Formteilen für den Interieurbereich von Automobilen. Hierfür sind Maschinen im Schließkraftbereich von 50 bis 500 Tonnen im Einsatz.

Die Aufgabe:

Fertigung hochwertiger Teile mit exzellenter Oberfläche zu niedrigen Stückkosten.

Das Problem:

Handling von Sichtteilen, deren Oberfläche nach dem Spritzgießen noch nicht völlig ausgehärtet ist

Die Lösung:

Abdeckungen für den Kfz-Innenraum werden in 2K-Technik auf drei Wendeplattenmaschinen vom Typ CX 420-1400 SpinForm gefertigt, die mit Linearrobotern der LRX-Baureihe ausgerüstet sind. Eine besondere Herausforderung für die Automation liegt hier in der schonenden Behandlung der Werkstücke. C+M Utescheny setzt auf Maschinen und Automation aus einer Hand. Komplette Fertigungszellen von KraussMaffei zu beziehen, bedeutet für den Kunststoffverarbeiter, den Projektierungsaufwand zu minimieren, Schnittstellenprobleme zu vermeiden und dank eines höchstmöglichen Automatisierungsgrads wirtschaftlich zu fertigen.

Das Ergebnis:

Zur Bauteilentnahme wird ein kosteneffektiver Linearroboter eingesetzt. Dieser trägt in Längsrichtung aus, das heißt, die Installation des Roboters erfolgt entlang der Längsachse der Spritzgießmaschine. Nach der Teileentnahme aus einer Werkzeugtrennebene verfährt der Roboter und positioniert die Teile in einer Montagestation, die besonders platzsparend hinter der Schließeinheit und unterhalb eines zentralen Förderbandes angeordnet ist. In dieser Montagestation hat bereits ein SCARA-Roboter mit Schwenkarm-Kinematik die benötigte Anzahl von Klammern vereinzelt und bereitgestellt. Eine pneumatisch angetriebene Hubeinheit montiert die Klammern schonend: Bauteil und Klammern werden in vertikaler Richtung aufeinander gepresst. Abfragen prüfen den richtigen Sitz der Klammern und stellen so eine 100% Gutteilfertigung sicher. Der Roboter nimmt die Fertigteile wieder auf und legt diese – nach Überprüfung der freien Ablageposition – auf dem Zentralförderband ab. Dieses Band verkettet drei baugleiche Anlagen und fördert die unterschiedlichen Teile zu einem zentralen Abnahmeplatz in die Versandhalle, an dem die Verpackung in spezifische Transportbehälter manuell durchgeführt wird. Auch hier gibt die Maschine als Master die Gesamtzykluszeit vor, in der die Bauteilentnahme, Montage und Teileabtransport realisiert werden müssen. Die Zuverlässigkeit der Anlage überzeugt: bei einer hohen Verfügbarkeit von über 95 % wird fast kein Ausschuss gefertigt. Die aufgrund der Automation hervorgerufenen Maschinenstörungszeiten liegen bei annährend Null.

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