
Der Kunde:
Die Amper-Plastik R. Dittrich GmbH & Co. fertigt technisch anspruchsvolle Spritzgießteile für die Elektro/Elektronik-, Automobil- und Medizinbranche. Mit Sonderverfahren wie Spritzgießen mit Einlegeteilen, Drahtumspritzung oder 2K Spritzguss zählt das Unternehmen zur Reihe der leistungsfähigen Mittelständler der Branche.
Die Aufgabe:
Herstellung von unterschiedlichen Kunststoffteilen für Computer auf einer flexiblen Fertigungsanlage
Das Problem:
Zukunftssichere Investition durch optimale Anlagenauslegung
Die Lösung:
KraussMaffei konfigurierte eine vollautomatische Fertigungszelle, bestehend aus einer Spritzgießmaschine vom Typ CX 200 und einem LRX 100 Linearroboter. Die Teile werden in einem Werkzeug gespritzt und anschließend von dem Roboter, teilweise inklusive Anguss entnommen. Da manche Bauteile später nachbearbeitet (z.B. galvanisiert) werden, liegt Hauptaugenmerk auf hoher Präzision und vor allem Sauberkeit Die IT-Komponenten werden anschließend gleichmäßig und zuverlässig abgelegt und verpackt. Eine integrierte Prüfeinrichtung führt Teile außerhalb der Spezifikation automatisch wieder einer Recyclingmühle zu.
Das Ergebnis:
Eine Produktgruppe, die sehr erfolgreich auf der Anlage läuft sind unterschiedliche Tasten für Keyboards, die für den europäischen oder US-Markt gedacht sind. Je nach Sprache und Sonderzeichen ersetzt in der erweiterten KraussMaffei Fertigungszelle dazu ein mit 32 oder 23-facher wechselbarer Vakuumgreifer den vorherigen Greifer. Rohrverteilersysteme gewährleisten das automatische Vereinzeln und Verpacken der Tasten, in Abhängigkeit von der Kavität. Der Roboter lädt die Tasten exakt über den Öffnungen der Trichterplatte der entsprechenden Rohrverteiler ab, die über darunter liegende Fallrohren in Beutel aufgenommen werden. Die Rohrverteiler sind codiert. Auf diese Weise ist sichergestellt, den richtigen Rohrverteiler für das gerade produzierende Tatstaturlayout im Einsatz zu haben.