Der Kunde:
Die Ypsomed AG aus der Schweiz mit rund 1.000 Mitarbeitern,
fertigt Produkte und Bauteile für die Medizintechnik. Damit
gehört die Ypsomed AG zu den größten
Kunststoffverarbeitern der Schweiz. Das Unternehmen hat intensiv in
den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert. Am Standort
Solothurn werden Bauteile und Baugruppen für verschiedene
Injektions-Pens gefertigt.
Die Aufgabe:
Installation und Inbetriebnahme einer neuen Fertigungszelle für
die Produktion von Ampullenhülsen mit angeschlossener
Qualitätsprüfung.
Das Problem:
Bei der Ausstattung des Standortes Solothurn soll durch
gleichwertige Anlagen ein Maximum an technischer Sicherheit
gewährleistet sein, die die anspruchsvolle Produktion der
Injektions-Pens ermöglichen.
Die Lösung:
Beim Kunden wurde eine KM 200-700 C2 mit 2000 kN Schließkraft
inklusive der kompletten Automation installiert. Die
Ampullenhülsen entstehen im 15-Sekunden-Zyklus in einem
8fach-Werkzeug. Ein Linearroboter vom Typ LR150 entnimmt die
fertigen Bauteile und übergibt sie an einen Umsetzer. Der
Umsetzer platziert die Formteile in einzelne Werkstückträger,
die über ein Laufband geführt nacheinander die
Prüfstationen durchlaufen.
Das Ergebnis:
KraussMaffei lieferte, abgesehen vom Werkzeug und den
Temperiereinheiten, die komplette Anlage und nahm sie in Betrieb.
Der Raumbedarf konnte durch die platzsparende Aufteilung der
Fertigungszelle auf nur 22m² begrenzt werden. Die
Maschinensteuerung koordiniert tadellos die gesamte Anlage. Da die
Spritzgießmaschine pro Zyklus jeweils acht Formteile liefert,
die Werkstückträger jedoch 12 Teile pro Reihe fassen,
fungieren sie gleichzeitig als Puffer für den Ablageroboter.
Durch die parallele 100-prozentige Qualitätsprüfung entfallen
die umfangreichen Nachkontrollen, sodass nur die üblichen
Routinekontrollen nötig sind. Mit dieser technischen
Ausrüstung kann Ypsomed weiterhin am Ausbau seiner Marktstellung
arbeiten.